Nichts schmeckt so gut wie Obst aus dem eigenen Garten

30. Januar 2018 | Von | Kategorie: Terrasse und Garten

Das weiß jeder Gartenfreund: Wenn die Ernte eingebracht wurde und das frisch gepflückte Obst erst einmal auf dem Teller liegt, kann kaum jemand widerstehen.

Immer mehr Gartenbesitzer setzen auf mehr als nur Rasen und Blumenbeete. Neben dem selbst angebauten Gemüse erfreuen sich Obstbäume zunehmender Beliebtheit. Gründe dafür sind die Anspruchslosigkeit dieser Gewächse, der geringe Pflegeaufwand und die damit verbundene Zeitersparnis. Außerdem spart man mit den Früchten aus dem eigenen Garten bares Geld, wird Selbstversorger für gesunde Vitamine und muss sich über Pestizide keine Gedanken machen.

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Am Anfang steht die Platzfrage: Wie viele Obstbäume und in welcher Größe kann der Garten vertragen? Bei diesen Betrachtungen sollte man sich der Endgröße eines ausgewachsenen Baumes bewusst sein. Während Obstgehölze in Säulen- und Spalierform wenig Raum beanspruchen, hat z. B. ein voll entwickelter Kirschbaum wesentlich mehr Platzbedarf.

Welche Sorte darf es sein? Als Klassiker unter den Obstbaumsorten gelten hier Birne, Apfel, Kirsche und Pflaume. Diese sind besonders pflegeleicht und ertragreich. Als typische „Einsteigermodelle“, bei denen man kaum was falsch machen kann, eignen sie sich deshalb für noch unerfahrene Gartenbesitzer. 
Wer sich gerne mit exotischeren Sorten, wie z. B. Pfirsich oder Zitrusfrüchten, befassen möchte, sollte schon auf einen größeren Erfahrungsschatz im Obstbau zurückgreifen können. Denn diese Sorten stellen nicht nur klimatisch schwierigere Ansprüche.

Ein Obstbaum braucht natürlich ausreichend Schutz und Pflege. Dazu gehört u. a. viel Wasser für den noch jungen Baum. Dadurch wird das Wurzelwachstum beschleunigt – nach einer bestimmten Zeit kann der Baum sich dann über das Wurzelwerk mit Grundwasser selbst versorgen.
Zur richtigen Pflege zählt auch ein regelmäßiger Beschnitt, damit man langfristig reichlich Früchte ernten kann. Diese Prozedur sollte jedes Jahr im Spätwinter durchgeführt werden. Jedoch nicht bei Temperaturen unter -5 °C, denn dann ist das Holz brüchig und Schnittwunden verheilen nur langsam.
Sollte ein Baum von Bakterien und Viren befallen sein, beim Apfelbaum u. a. an braungefärbten Blättern zu erkennen, ist eine Bekämpfung mit den entsprechenden Mitteln erst angeraten, wenn der Ertrag deutlich zurückgeht. Denn vorher ist das Risiko sehr groß, dass ein Großteil der Nützlinge dabei vernichtet wird. So kann jeder seinen Beitrag zu nachhaltiger und ökologischer Anbauweise z. B. im Hausgarten in Eigenregie leisten.

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