Frühblüher für Ihren Garten?

19. April 2011 | Von | Kategorie: Terrasse und Garten

Die Sonnenstrahlen der vergangenen Tage vertreiben die letzten Anzeichen der langen, grauen Wintermonate. Vor allem die so genannten Frühblüher lassen unsere Umwelt in bunten Farben erstrahlen. Für alle Gartenbesitzer und Balkoninhaber beginnt nun die Gartensaison, die zugleich die arbeitsintensivste Zeit des Jahres ist.

www.pixelio.de / Lilo Kapp

Quelle: www.pixelio.de / Lilo Kapp

Das bedeutet für Gartenbesitzer im Einzelnen: Bäume sowie Sträucher schneiden, Kübelpflanzen aus ihrem Winterquartier holen, den Garten auf den Sommer vorbereiten und den Gemüsegarten neu bestellen. Balkoninhaber haben es leichter: Balkonverkleidung sowie Bodenbelag säubern oder gegebenenfalls erneuern, Mobiliar hervorholen, Blumentöpfe und Blumenkästen bepflanzen.

Mit der Bestückung der Gartenbeete oder Balkonkästen mit Frühblühern können Sie Ihrem Garten oder Balkon wieder Farbe verleihen. Als Frühblüher werden alle Pflanzen bezeichnet, die bereits im März beginnen zu blühen und deren Blütezeit in der Regel mit dem Austrieb der Laubbäume endet. Der Beginn der Blütezeit ist stark abhängig von den Witterungsbedingungen. Bei milden Wintern beispielsweise können Sie die ersten Frühblüher bereits im Februar entdecken.

Im März blühen, zum Beispiel: Schneeglöckchen, Krokusse, Buschwindröschen, Gänseblümchen und Tulpen. Im April können Sie beispielsweise Osterglocken, Löwenzahn, Nelken und Traubenhyazinthen antreffen. Butterblumen, Margeriten, Vergissmeinnicht, Klatschmohn und Maiglöckchen im Mai beenden den Frühling.

Die meisten dieser Frühlingsboten sind mehrjährige Pflanzen, weil es sich dabei um winterharte Gewächse handelt. Frühblühende Pflanzen verstreuen einen intensiven Duft, der Insekten für die Bestäubung anziehen soll.

Die verschiedensten Frühlingsblumen können Sie in Gärtnereien, im Pflanzenhandel, in Baumärkten (zum Beispiel Bahr, Hellweg, Obi, etc.) und auf Pflanzenbörsen erwerben. Wenn Sie keine Pflanzen kaufen möchten, können Sie auch Stecklinge selber ziehen. Die Samen können Sie von Ihren Gewächsen aus der letzten Saison benutzen oder im Pflanzenhandel kaufen. Düngen Sie die jungen Pflanzen, um diese beim Wachstum zu unterstützen.

Obwohl die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen die Pflanzen aus ihrer Winterruhe nach und nach erwachen lässt, sollten Sie die so genannten „Eisheiligen“ abwarten. Diese Witterungserscheinung bringt fast immer einen erneuten Wintereinbruch mit sich, der Frostgefahr für die jungen Pflanzen birgt. Deshalb sollten Sie zunächst die trockenen Blätter und abgestorbenen Pflanzenteile auf den Beeten liegen lassen beziehungsweise Ihre Mulchschicht überprüfen und bei Bedarf ausbessern. Sie schützen die Pflänzchen wie eine Art Wärmeisolierung vor der eisigen Kälte.

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