Wohlfühlatmosphäre mit Parkett

9. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Allgemein

Nach wie vor ist Parkett als Bodenbelag sehr beliebt. Da es aus Holz besteht, ist es ein umweltfreundliches Material und dazu noch sehr langlebig. Zudem gibt es einem Raum eine warme Atmosphäre. Doch Parkett ist nicht gleich Parkett. Es gibt eine große Auswahl an Mustern und Materialien, so können Sie Ihrem Zuhause eine individuelle Note verpassen.

Sie haben Auswahl zwischen Massivholzparkett, Massivholzdielen und Fertigparkett. Massivholzparkett wird aus Hartholz gefertigt. Das Verlegen sollten Sie einem Fachmann überlassen, da das Parkett vollständig mit dem Boden verbunden werden muss. Es ist in verschiedenen Stärken erhältlich und kann mehrfach renoviert werden, natürlich abhängig von der Dicke des Materials.

Im Haus wird die Verlegung von Parkett oft auf bestimmte Wohnbereiche beschränkt. Inzwischen ist es jedoch unter gewissen Vorraussetzungen möglich, Parkett auch in feuchteren Räumen zu verwenden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit das Badezimmer mit einem Holzfußboden zu versehen. Einzig die Nassbereiche, zum Beispiel die Dusche, eignen sich nicht für Holzfußböden.
Besonders in den so genannten Barfußbereichen ist der Wunsch nach natürlichen Materialien oft groß. Der Parkettboden ist wärmer als Fliesen und sorgt für ein angenehmes Gefühl beim barfuß laufen. Weitere Infos zum Thema Parkett im Bad finden Sie unter https://www.haus-wohnen-leben.de/2009/parkett-im-bad.

Fertigparkett lässt sich problemlos verlegen.

Massivholzdielen hingegen werden schon seit Jahrhunderten verwendet, da sie sehr langlebig und robust sind. Allerdings müssen Sie bei den Dielen damit rechnen, dass im Winter Fugen entstehen. Denn das Holz arbeitet und dehnt sich daher im Sommer aus bzw. zieht sich im Winter zusammen. Sie können den Fugen entgegen wirken, indem Sie für ein möglichst gleich bleibendes Raumklima sorgen, im Winter kann da beispielsweise ein Luftbefeuchter helfen. Ganz vermeiden lässt sich die Fugenbildung jedoch nicht. Ansonsten sind Massivholzdielen recht pflegeleicht und lassen sich auch einfach aufbereiten, bei zu starker Abnutzung können sie auch komplett abgeschliffen werden.
Bei beiden Arten ist es wichtig, dass der Boden versiegelt wird, da andernfalls das Holz nicht geschützt ist. Zum Versiegeln eignen sich beispielsweise Wachs oder Öl, so bleibt das Holz möglichst natürlich. Auch Lack ist als Versiegelung geeignet, es macht den Boden unempfindlicher. Im Gegensatz zum Verlegen, können Sie das Versiegeln selbst in die Hand nehmen.

Fertigparkett ist dagegen meist schon ab Werk versiegelt und muss zu Hause daher nicht mehr nachbehandelt werden. Fertigparkett setzt sich aus mehreren Schichten zusammen, die oberste ist die Nutzschicht. Sie besteht aus robustem Holz und ist in der Regel zwei bis vier Millimeter dick. Die Nutzschicht ist wiederum mit den unteren Schichten verbunden, diese bestehen meist aus anderen Holzarten. Die unterste Schicht bildet meistens die Trittschalldämmung. Da es nicht am Boden befestigt werden muss, können geübte Heimwerker das Fertigparkett ohne Probleme selbst verlegen. Außerdem wird es meistens mit Hilfe des so genannten Klick-Systems verlegt, dieses vereinfacht das Verlegen und verkürzt daher enorm die Arbeitsdauer und verringert den Arbeitsaufwand. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Parkett problemlos wieder entfernen lässt und so in einem anderen Raum neu verlegt werden kann.

Traditionelle Parketthölzer sind zum Beispiel Eiche, Buche, Nussbaum oder Kirsche. Zur Zeit sind besonders dunkle Holzarten sehr angesagt. Aber auch tropische Arten wie Teak, Doussie oder Mahagoni sind sehr gefragt.

Bildquelle: www.pixelio.de / Rainer Sturm

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