Wie Sie aus einem Zimmer zwei machen können

3. November 2010 | Von | Kategorie: Hausbau

Es gibt viele Gründe die für einen zusätzlichen Raum sprechen, oftmals ist ein weiteres Zimmer sogar unumgänglich, zum Beispiel weil ein Kinderzimmer, ein Arbeitszimmer oder ein Zimmer für das Hobby benötigt wird.
Die einfachste Lösung ist in so einem Fall die Raumteilung, vorausgesetzt Sie haben ein Zimmer zur Verfügung, das groß genug dafür ist. Dann können Sie mit vergleichsweise wenig Aufwand und nur kleineren Umbaumaßnahmen ein weiteres Zimmer schaffen. Denn es gibt einfache Do it yourself Lösungen, für die kaum handwerkliche Vorkenntnisse nötig sind, ebenso wenig wie ausgefallenes Werkzeug. Auch der Zeitaufwand hält sich bei dieser Methode in Grenzen.

Für den Aufbau einer Ständerwand brauchen Sie kein ausgefallenes Werkzeug.

Die Lösung ist eine so genannte Ständerwand, diese wird trocken erbaut und ermöglicht dadurch sogar den kompletten Aufbau innerhalb eines Tages. Eine Ständerwand besteht aus einem Gerüst aus Streben, so genannten Profilen. Daran werden dann Bauplatten aus Metall oder Holz befestigt. Auch bei den Profilen können Sie zwischen Holz und Metall wählen. Preislich liegen beide Materialien etwa gleichauf. Holz ist leichter zuzuschneiden, dafür sind Profile aus Metall ein wenig stabiler. Für ein vorgefertigtes Profil sollten Sie mit etwa 7 Euro im Fachhandel rechnen. Die Profile sind meist in zwei Standardlängen erhältlich und in verschiedenen Stärken.

Der Aufbau ist auch für Handwerkerlaien zu schaffen. Zuerst sollten Sie einen Rahmen zwischen Boden, Wand und Decke aufbauen. Am Besten fangen Sie mit dem Boden an, danach die Wand und zum Schluss die Decke. Senkrechte Profile sorgen für eine verbesserte Stabilität und sind daher unumgänglich. Wenn Sie bereits wissen, dass an einer bestimmten Stelle etwas Schweres montiert werden soll, können Sie dort zusätzliche waagerechte Streben einbauen. Wenn das Gerüst steht, können Sie beginnen die Bauplatten zu befestigen. Zur besseren Dämmung empfiehlt sich beispielsweise Steinwolle. Diese wird zwischen die Profile geklemmt und danach werden auf beiden Seiten die Bauplatten befestigt. Weitere Stabilität bringen auch zusätzliche quer montierte Bauplatten.

Danach ist die Wand fertig und kann nach Belieben tapeziert oder gestrichen werden. Damit die Saugfähigkeit der Wand nicht zu stark ist, sollten Sie jedoch Putzgrund verwenden, bevor Sie Tapete oder Farbe auftragen.

Bildquelle: www.pixelio.de / Rainer Sturm

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