Streusalz gefällig?

20. Januar 2010 | Von | Kategorie: Allgemein

Seit Weihnachten hält der Winter in Europa Einzug. Wenn man die Kanarischen Inseln mit einbezieht, besteht in Europa eine Temperaturspanne von 50 Grad Celsius. Verantwortlich dafür war Tief „Daisy“, das sich in der letzten Woche verabschiedet hat.

www.pixelio.de / Susanne Schmich

Quelle: www.pixelio.de / Susanne Schmich

In ganz Deutschland kam es zu Verkehrsbehinderungen: vereiste Gehwege und Bahnschienen sowie zugeschneite Straßen. Besonders stark betroffen waren Regionen in Norddeutschland wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.

In vielen Kommunen und Städten ging das Streusalz zur Neige und sie waren gezwungen mit ihren Vorräten sparsam zu haushalten, denn aufgrund der hohen Nachfrage stiegen die Preise für Streusalz stark an. Deshalb wurde auf so mancher Bundesstraße nur eine Spur geräumt und ein Tempolimit verhängt, um die Zeit bis zum Salznachschub zu überbrücken.

Zudem belieferten die Hersteller von Streusalz (wie Esco) vorrangig nur Winterdienste, die die Autobahnen frei halten mussten. Dies bedeutete für betroffene Städte und Kommunen entweder abwarten, oder sich nach anderen Quellen umsehen. Die Gemeinden machen etwa 80 Prozent der Kunden von Streusalzproduzenten aus.

Doch selbst die Hersteller hatten durch das Wetterchaos ihre Probleme. Aufgrund der hohen Nachfrage kamen sie mit der Produktion nicht mehr hinterher. Das lag aber einerseits an dem erwähnten bevorzugten Kundenkreis der Streusalzproduzenten, andererseits kam es auch bei ihnen zu Lieferschwierigkeiten wegen der Wetterverhältnisse.

Seit dem Wochenende hat es zwar in vielen Teilen Deutschlands angefangen zu tauen, doch auch dieses Wetter birgt Gefahren. Denn überfrierende Nässe und die nun freiliegenden Eisschichten unter den festgefahrenen sowie festgetretenen Schneedecken können ebenfalls zu Unfällen führen. Eine weitere Gefahr droht von oben: durch das Tauwetter stürzen viele Eiszapfen von den Hausdächern und Laternen etc., die vorbeigehende Passanten verletzen oder parkende Autos beschädigen könnten.

Laut des Deutschen Wetterdienstes lässt die nächste Kältewelle nicht lange auf sich warten. Denn Hoch „Bob“ zieht von Skandinavien her über Deutschland hinweg. Das bedeutet auch weiterhin viel Arbeit für die Winterdienste und Streusalzproduzenten.

Falls Sie noch Streusalz benötigen, erhalten Sie unter folgender Email-Adresse: kontakt@tpm-marketing.de ein Angebot über größere Mengen Gewerbesalz/Industriesalz.

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