Infrarotkabine statt Sauna

21. Januar 2010 | Von | Kategorie: Bad und Sanitär

Besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig das Immunsystem zu stärken. Dafür eignen sich neben ausgewogener Ernährung und ähnlichem vor allem regelmäßige Saunabesuche. Dadurch wird nicht nur der Körper gestärkt, sondern auch der Stress abgebaut. Für viele Leute ist ein Saunaaufenthalt sehr entspannend, doch die Hitze kann sich negativ auf den Kreislauf auswirken.

Deshalb gibt es eine schonende Alternative zur klassischen Sauna: die Infrarotkabine. Im Gegensatz zur Sauna sind die Temperaturen deutlich niedriger, sie liegen bei etwa 38 bis 50 Grad Celsius. Die Strahlen treffen direkt auf den Körper, so dass die Luft nicht extra erwärmt werden muss. Dadurch kommt man schneller ins Schwitzen, obwohl die Raumtemperatur deutlich unter den Temperaturen einer klassischen Sauna liegen. Somit ist die Infrarotkabine weniger belastend für den Körper. Zudem ähneln die Infrarotstrahlen den Sonnenstrahlen, dadurch wird der Entspannungseffekt noch verstärkt.

So viel Platz brauchen Sie für eine herkömmliche Sauna.

Genau wie bei jeder anderen Sauna, werden auch in der Infrarotkabine beim Schwitzen Schadstoffe abgesondert. Eine Sitzung von etwa 30 Minuten reicht vollkommen aus, um den Körper zu stärken und den Alltagsstress ab zu bauen.

Eine Infrarotkabine lässt sich problemlos in die Wohnung integrieren, da kein extra Zimmer notwendig ist. Zudem sind sie meist aus edlem Holz gefertigt, so dass auch die Optik nicht darunter leiden muss. Sie sparen auch während der Benutzung einer Infrarotkabine, denn im Gegensatz zu einer Sauna, müssen Sie nicht vorheizen, sondern können direkt mit der Sitzung beginnen. Eine normale Steckdose reicht als Stromanschluss aus.

Um den Entspannungseffekt perfekt zu machen, gibt es optional noch weitre Extras. Zu diesen zählen zum Beispiel Kabinen mit Nebel, dabei wird eine Sole aus Totem Meer Salz verwendet. So wird das Klima des toten Meeres nachempfunden. Dieses Extra bietet sich insbesondere für Menschen mit Haut- und Atemwegserkrankungen an, wie zum Beispiel Neurodermitis oder Schuppenflechte.
Weitere Extras können eine Farblichtanlage oder ein Sternenhimmel sein, diese sollen weiteren Komfort mit sich bringen. Es gibt sogar Infrarotkabinen mit UV-Bestrahlung, so dass Sie beim Schwitzen auch noch braun werden.

Auch über eventuelle Gefahren durch die Strahlen müssen Sie sich keine Sorgen machen. Elektro- und Magnetstrahlen sind bei hochwertigen Infrarotkabinen weitgehend ausgeschlossen. Die Norm liegt in Deutschland unter den Grenzwerten der EU. Diese Sicherheit hat allerdings auch ihren Preis, für eine hochwertige Kabine sollten Sie mit etwa 2.000 Euro rechnen, nach oben ist der Preis offen.

Bildquelle: Thommy Weiss / www.pixelio.de

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