Gutes Raumklima im Büro

26. März 2010 | Von | Kategorie: Allgemein

Vor allem im Winter klagen zahlreiche Büroangestellte über trockene bzw. juckende Augen, Erkältungsbeschwerden, Verspannungen im Nacken- oder Schulterbereich sowie gereizte Nasen- und Rachenschleimhäute. Grund dafür ist das schlechte Raumklima in den Büroräumen. Krankheitstage sind nicht nur für den Arbeitnehmer schlimm, sondern kosten auch dem Arbeitgeber jede Menge Geld. Denn ein angeschlagener Mitarbeiter kann nur schlechte oder gar keine Leistungen erbringen. Krankheitstage können jedoch durch gute Arbeitsbedingungen vermindert, die Motivation gesteigert und die Konzentrationsfähigkeit verbessert werden.

Initiative Erdgas Pro Umwelt

Quelle: Initiative Erdgas Pro Umwelt

Ein schlechtes Raumklima hat nicht nur Einfluss auf das Wohlbefinden, sondern kann auch die Gesundheit schädigen. Das Raumklima ist abhängig von der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Luftbewegung (Zugluft). Für diese Messgrößen bestehen Richtwerte, die teilweise vorgeschrieben sind. Je größer die Differenz zwischen den Richtwerten und den realen Werten ist, desto öfter können Beschwerden auftreten, die eine Abnahme der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zur Folge haben.

Doch indem man für genügend Frischluft durch regelmäßiges Stoßlüften und ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgt, sowie die Zugluft verringert oder ganz unterbindet, kann ein gutes Raumklima geschaffen werden. Zugluft kann nicht vollständig verhindert werden. Denn der Arbeitgeber hat in den seltensten Fällen Einfluss auf die Bausubstanz. Zugluftstopper können hier Abhilfe schaffen. Diese sind in einer Vielzahl von Designs für bereits 7 bis 8 Euro im Handel zu haben.

Auslegware und Teppiche verringern die Feinstaubbelastung. Bodenbelege, Möbel, Tapeten und Vorhänge sollten kein PVC enthalten, da sie Schadstoffe an die Luft abgeben. Auf Duftspender und Raumsprays mit Lösungsmitteln sollte ebenfalls verzichtet werden. Tonerkartuschen für den Drucker sollten behutsam ausgetauscht und verschütteter Tonerstaub vorsichtig mit einem feuchten Tuch aufgewischt werden.

Um die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumlichkeiten zu verbessern, können Sie entweder auf mechanische Luftbefeuchter oder Pflanzen als natürliche Luftbefeuchter zurückgreifen. Wobei Klimaanlagen und Luftbefeuchter nur sinnvoll sind, wenn diese regelmäßig gesäubert werden.

Zimmerpflanzen können als natürliche Klimaanlagen genutzt werden, besonders kleinblättrige Zimmerpflanzen binden den Staub. Drachenbaum und Gummibaum sind in der Lage bis zu 70 Prozent Giftstoffe aufnehmen. Die Grünlilie hingegen kann viel Kohlenstoffdioxid aufnehmen und viel Sauerstoff abgeben. Der Efeu ist zudem die einzige Pflanze, die Nikotin aufnehmen kann. Rauchen sollte aber generell in den Büroräumen untersagt sein. Je nach Größe des Büros sollten sich dort 4 bis 7 Pflanzen befinden. Denn Pflanzen eignen sich nicht nur zur Dekoration, sondern verbessern das Raumklima wie in einer Studie nachgewiesen wurde. Zudem gelten Pflanzen als Büromobiliar und können als Werbekosten über die Steuer abgesetzt werden.

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