Wissen Sie schon, wie Sie Ihren Balkon in diesem Jahr bepflanzen?

7. Mai 2009 | Von | Kategorie: Terrasse und Garten

Ein Balkon bietet viele Nutzungsmöglichkeiten. Dank ihm verfügen Sie über einen Platz, um an der frischen Luft zu sitzen, essen, arbeiten, lesen, sonnenbaden oder um einfach mal auszuspannen und das alles ohne die Wohnung verlassen zu müssen. Doch um aus Ihrem Balkon einen Ort zum Wohlfühlen machen, ist Einsatz gefragt. Kein Monat ist für den Frühjahrsputz auf dem Balkon besser geeignet als der April, denn in diesem Monat beginnt die Blumensaison.

Um aus Ihrem Balkon einen Ort zum Wohlfühlen zu machen, ist Einsatz gefragt.

Um aus Ihrem Balkon einen Ort zum Wohlfühlen zu machen, ist Einsatz gefragt.

Was kommt dieses Jahr in die Balkonkästen?

Anstatt der üblichen Geranien, Tagetes (besser bekannt als Studentenblumen), Stiefmütterchen, Primeln und Co. könnten Sie Ihren Balkon in einen kleinen Garten verwandeln. So können Sie nicht nur den Anblick und das Aroma dieser Blütenpracht genießen, sondern verfügen auch über Ihren eigenen kleinen Vorrat an biologisch angebautem Obst, Gemüse und Kräutern.

Folgende Pflanzen eignen sich für den Anbau auf dem Balkon:

  • Tomaten sind eine der beliebtesten Gemüsesorten und waren in der Vergangenheit immer öfter auf den Balkonen zu finden. Hier haben Sie zwei Sorten zur Auswahl: Zum einen die Strauchtomaten, die in einem großen Topf das ganze Jahr über blühen. Zum anderen die kleinen Cocktailtomaten, die genügend Platz in einer Blumenampel finden. Beide Sorten benötigen viele Nährstoffe, hier kann ein Tomatendünger Abhilfe schaffen.
  • Kartoffeln können Sie auch auf Ihrem Balkon ernten, indem Sie sie in schwarze Plastikkübel pflanzen. An den Seiten können Sie dann immer wieder ein paar „Erdäpfel“ ernten. Denn durch die schwarze Farbe des Kübels erwärmt sich die Erde schnell.
  • Pflücksalate wie Eichblattsalat und Lollo Rosso sind als Setzlinge im Laufe des Sommers erhältlich. Die Salate mit rotem Blattwerk sind nicht nur ein Hingucker, sie werden außerdem von Schädlingen gemieden.
  • Die ersten Radieschen können Sie bereits drei bis vier Wochen nach der Aussaat ernten. Wenn Sie alle zwei Wochen neu säen, wachst kontinuierlich ein neuer Vorrat nach.
  • Peperoni und Auberginen bevorzugen einen sonnigen Standort und benötigen viele Nährstoffe, auch hier kann Tomatendünger die Lösung sein. Sie tragen viele Blüten und demzufolge auch viele Früchte.
  • Erdbeeren sind das beliebteste Obst der Deutschen. An ihrer Blütenpracht können Sie sich den ganzen Sommer über erfreuen. Erdbeeren entfalten erst nach ein paar Sonnenstunden ihr volles Aroma, ganz anders als morgens und an bewölkten Tagen. Sollten Sie jedoch über einen halbschattigen Balkon verfügen, brauchen Sie nicht verzagen. Dann bietet es sich an, wenn Sie stattdessen Walderdbeeren setzen. Diese tragen zwar viel kleinere Früchte als die herkömmlichen Erdbeerpflanzen, aber dafür sind sie sehr aromatisch. Nach drei Jahren sollten sie die Erdbeerpflanzen durch neue ersetzen.
  • Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren sollten Sie in große Gefäße pflanzen und nicht der prallen Mittagssonne aussetzen, dann können Sie sich auch mehrere Jahre an ihnen erfreuen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen hochstämmig und für die Kübelkultur geeignet sind. Die Erntezeit für Beerensträucher ist im Juli, nach der Ernte werden die Sträucher zurück geschnitten.

Beim Setzen von Kräutern gilt es einiges zu beachten. Kräuter werden nach Ihren jeweiligen Ansprüchen an die Qualität des Bodens eingeteilt:

Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei bevorzugen ein Gemisch aus Gartenerde und Sand.?
Majoran, Ysop, Koriander, Estragon und Zitronenmelisse genügt herkömmliche Gartenerde.?
Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Liebstöckel und Basilikum benötigen Boden mit reifem Kompost. Pfefferminze benötigt außerdem noch viel Feuchtigkeit.

Zitronenmelisse, Rosmarin und Liebstöckel sollten jeweils in einen separaten Topf gepflanzt werden.

Pflanzen brauchen, egal ob Blumen oder Gemüse, individuelle Pflege:

  • regelmäßiges Gießen und Düngen,
  • der richtigen Standort (sonnig, halbschattig, schattig oder auch windgeschützt),
  • und die entsprechende Erde sowie Gefäß.

Bildquelle: www.aboutpixel.de / © Sven Schneider

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