Welche Arten von Holzhäusern gibt es?

22. Juni 2009 | Von | Kategorie: Energie und Heizen

Holz ist eines der ältesten Baustoffe der Menschheit. Somit kann der Holzhausbau auf eine lange Tradition zurückblicken. Vor allem in den USA, Kanada und den skandinavischen Ländern prägen sie seit jeher die Landschaft. Auch in unserem Land erfreuen sich Holzhäuser einer steigenden Beliebtheit. Rund 40 Prozent aller Bauherren entscheiden sich für den Bau eines Holzhauses.

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Mit einem Holzhaus setzen Sie Akzente. (Quelle: www.aboutpixel.de / Refugio Amazonas © rebel)

Holzhäuser werden in 3 Arten unterteilt. Diese Einteilung erfolgt in Bezug auf ihre Bauweise und Grundstruktur.

Das Blockhaus (oder Schwedenhaus)

Diese Bauweise ist die älteste Bauweise für Holzhäuser und somit auch die bekannteste Form eines Holzhauses. Die Grundstruktur besteht aus Rundhölzern, die miteinander verbunden werden. Die Seitenwände werden in doppelter Lage angebracht und der Zwischenraum wird mit besonderen Dichtstoffen sowie Dämmstoffen isoliert. Für diese Bauweise werden Hölzer mit sehr hoher Belastbarkeit und Qualität verwendet.

Die Skelettbauweise

Hierzulande ist diese Bauweise besser bekannt unter dem Begriff „Fachwerkbau“. Die Grundstruktur besteht aus senkrechten und waagerechten Balken. Diese übernehmen die Funktion von tragenden Wänden. Der Vorteil hierbei ist, dass Ihnen im Bezug auf das Setzen der Wände und der Gestaltung Ihrer Räume keine Grenzen gesetzt werden. Die Konstruktion wird nachträglich ausgefüllt oder verkleidet, zum Beispiel mit Glas. Aufgrund der Transparenz der Konstruktion ist diese Bauweise beliebt, jedoch mit mehr Kosten verbunden.

Der Holzrahmenbau (oder Holztafelhaus)

Rund 80 Prozent aller Holzhäuser werden mit dieser Bauweise errichtet. Die Grundkonstruktion ähnelt der eines Blockhauses. Die Konstruktion eines Holzrahmenbauhauses wird ergänzt durch Elemente der Tafelbauweise und einer speziellen Technik zur Verschallung. Die Grundkonstruktion wird zudem mit Platten, die zum Beispiel aus Gips sind, verkleidet.

Die Holzrahmenbauweise ist die preiswerteste Art ein Holzhaus zu errichten, gefolgt vom Blockhausbau und der Skelettbauweise. Außerdem können Sie zusätzlich sparen, indem Sie preisgünstiger Grundstücke erwerben können. Denn Holzhäuser lassen sich gut an steilen Hanglagen oder Flächen mit engen beziehungsweise winkligem Zuschnitt anpassen.

Weitere Informationen zum Thema „Holz als Baustoff“ finden Sie zum Beispiel auf der Webseite des Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft (www.holzinfo.de) und dem Informationsdienst Holz (www.informationsdienst-holz.de).

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Ein Kommentar
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  1. Klar die abgelieferte Arbeit ist gut. Nur mit nem Geigerzähler darf man da nicht durch rennen. Leider alles schon passiert. Das Haus gott sei dank nur ein kleines Ferienhäuschen, muste abgerissen werden und als „extrem“ Sondermüll entsorgt werden da die Werte zu hoch waren. Die Kosten bekommt man natürlich nicht erstattet.
    Mfg Enis

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