Was Sie beim Umzug noch beachten sollten

4. April 2009 | Von | Kategorie: Allgemein

Wenn Sie einen Umzug managen wollen, müssen Sie nicht nur Kartons packen, Umzugshelfer organisieren und eventuell anfallende Renovierungsarbeiten erledigen, sondern auch jede Menge Papierkram und viele Laufereien zu den verschiedensten Ämtern! Dies sollten Sie am besten schon Wochen vor dem Umzug hinter sich bringen.

Wem Sie Ihre neue Adresse mitteilen müssen:

  • Kindergarten / Schule
  • Energieversorgern (Zählernummer / Zählerstand), Telefongesellschaft
  • Krankenkasse, Versicherer, Banken
  • Finanzamt, GEZ, Rentenstelle, Arbeitsamt, Wehrersatzamt, Kfz-Zulassung

Bei einem Umzug müssen Sie nicht nur Kisten schleppen.

Beim Einwohnermeldeamt in Ihrem neuen Ort müssen Sie persönlich erscheinen. Für die Abmeldung Ihres bisherigen Wohnortes genügt der Postweg.

Sollten Sie Bafög erhalten, sind Sie dazu verpflichtet Ihren Wohnortswechsel nicht nur dem Bafög-Amt sondern auch der Hochschulverwaltung mitzuteilen.

Teilen Sie außerdem Ihrer Bank die neue Adresse mit. Gegebenenfalls müssen Sie zu einer anderen Filiale wechseln. Viele Banken und Sparkassen bieten einen Umzugsservice an.

Bei der Post können Sie die Nachsendung Ihrer Post an Ihre neue Anschrift beantragen. Auftragsformulare erhalten Sie in den Filialen der Deutschen Post oder im Internet unter www.deutschepost.de/nachsendeservice. Bitte beachten Sie, dass einige Sendungen, wie Pressepost von der Nachsendung ausgeschlossen sind.

Sie sollten auch rechtzeitig daran denken, Ihre neue Adresse den Zeitungsverlagen und Zeitschriftenverlagen mitzuteilen oder Ihr Abonnement fristgerecht beenden.

Wie Sie durch Ihren Umzug bares Geld sparen:

Bei einem beruflich bedingten Umzug sind alle anfallenden Kosten steuerlich absetzbar. Also bewahren Sie alle Rechnungen und Quittungen, die im Zusammenhang mit Ihrem Umzug stehen, gut auf. Darunter fallen zum Beispiel: Maklergebühren, Mietentschädigungen, Kosten für die Spedition / Mietwagen, neue Öfen / Herde, Tapeten, Gardinen, Verpflegungskosten für die Umzugshelfer und Geld für den Babysitter.

Definition eines berufsbedingten Umzuges für das Finanzamt:

  • Wenn Sie einen Arbeitsplatz an einem anderen Ort antreten.
  • Ihr Arbeitgeber den Wohnungswechsel anordnet.
  • Oder Sie durch den Umzug Ihrem Arbeitsplatz wesentlich näher kommen.

Quelle: www.test.de

Bildquelle: RainerSturm / www.pixelio.de

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