Herbst und Winter: Saunazeit

6. November 2009 | Von | Kategorie: Bad und Sanitär

Wenn das Laub beginnt sich zu verfärben und die Tage wieder kürzer werden, sollten Sie sich gut auf das bevorstehende nasskalte Wetter vorbereiten, um grippale Infekte zu vermeiden. Eine besonders effektive Maßnahme ist der regelmäßige Besuch einer Sauna.

Vorteile des Saunierens

  • Stärkung des Immunsystems
  • Entspannende Wirkung
  • Kreislaufanregende Wirkung
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Schonendste Art der Reinigung der Haut

Ablauf eines Saunabesuches

www.pixelio.de / Thommy Weiss

Quelle: www.pixelio.de / Thommy Weiss

Vor dem eigentlichen Saunagang sollten Sie zunächst duschen und sich anschließend gut abtrocknen. Damit das warme Wasser den Körper auf die warme Umgebung in der Sauna vorbereitet. Trockene Haut transpiriert besser. Zudem sollten Sie vorher schon ausreichend trinken, denn beim Saunieren kann der Körper bis zu 2 Liter Flüssigkeit verlieren.

Ein Saunabesuch besteht aus 2 bis 3 Saunagängen, die jeweils 10 bis 15 Minuten nicht überschreiten sollten. Zwischen den jeweiligen Saunagängen sollten Sie sich mit kaltem Wasser abkühlen und sich nach Möglichkeit kurz an die frische Luft begeben.

Nach dem Saunabesuch sollten Sie viel trinken. Mindestens einen Liter Flüssigkeit, welche reichhaltig an Mineralstoffen und Spurenelementen ist, wie beispielsweise Mineralwasser, Saftschorle oder Gemüsesaft.

Was Sie nach dem Saunabesuch vermeiden sollten

Vermeiden Sie Produkt, die Retinol oder Fruchtsäuren enthalten. Diese Gesichts- und Hautpflegecremes können Ihre Haut zu sehr reizen. Vorteilhafter sind beruhigende Cremes, die zum Beispiel mit Thermalwasser angereichert sind, wie die Creme „Hydreane Riche“ von La Roche-Posey.

Was Sie bei Aufgüssen beachten sollten

An allen der Öffentlichkeit zugänglichen Saunen sind Übersichten angebracht, auf welchen vermerkt ist was für eine Art von Aufguss wann gemacht wurde.

Je höher die Temperatur steigt, desto intensiver ist die Wirkung eines Öls auf den Menschen, denn die Wirkstoffe werden viel schneller über die Haut und die Atemwege absorbiert. Zudem können in einer Kabine bis zu 20 Personen aufeinander treffen. Jeder von Ihnen hat seine eigenen körperlichen Ansprüche. Deshalb kann der eine auf einen Aufguss positiv reagieren und ein anderer negativ.

Vor allem sollten Sie für einen Aufguss nur Öle verwenden, die ausschließlich als Saunaaufguss verwendet werden dürfen. Wenn Sie selbst einen Aufguss herstellen, genügt es 3 bis 5 Tropfen eines Öles in die Wasserkelle zu geben.

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