Rauchmelder – wichtige Lebensretter

16. März 2009 | Von | Kategorie: Gebäudetechnik

Beim Thema Brandschutz denken viele Leute als erstes an die Adventszeit und Silvester. Dabei sollte man sich auch im restlichen Jahr damit auseinander setzen und Vorkehrungen treffen. Am einfachsten geht das mit Hilfe eines Rauchmelders.

Anders als häufig angenommen, lässt sich ein Brand auch durch erhöhte Aufmerksamkeit nicht komplett ausschließen. Oft ist der Auslöser ein technischer Defekt. Damit dennoch keiner zu Schaden kommt, sollte ein Rauchmelder installiert werden. Im Notfall löst dieser einen Alarm aus und macht so die Bewohner des Hauses auf den Brand aufmerksam.

Besonders gefährlich ist ein Brand, wenn er nachts entsteht. Entgegen vieler Vorurteile wacht man nicht früh genug auf, um das Haus noch gefahrlos verlassen zu können. Bei starker Rauchentwicklung führen einige Atemzüge bereits zur Ohnmacht. Gerade in solchen Fällen kann ein Rauchmelder Leben retten. Bereits bei einer geringen Rauchentwicklung wird der Alarm ausgelöst und reißt dadurch die Bewohner aus dem Schlaf. So bleibt genug Zeit um das Haus unbeschadet verlassen zu können.

Damit das bei einem Brand auch so funktioniert, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Zum Einen muss der Rauchmelder funktionstüchtig sein, zum Anderen muss er fachgerecht installiert werden. Daher sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass der Rauchmelder mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet ist und der DIN-Norm EN 14604 entspricht. Das CE—Zeichen sagt dabei nur aus, dass das Produkt in Europa

So weit sollten Sie es nicht kommen lassen

So weit sollten Sie es nicht kommen lassen

verkauft werden darf. Zusätzliche Sicherheit bringt das VdS-Prüfzeichen, es gewährleistet die Prüfung durch Dritte. Damit der Rauchmelder funktionstüchtig bleibt, sollte man Batterien mit möglichst langer Lebensdauer verwenden. So erspart man sich außerdem das ständige Auswechseln. Geräte die der vorgegebenen Norm entsprechen, geben einen Signalton von sich, sobald ein Batteriewechsel ansteht. Dennoch sollte man in regelmäßigen Abständen den Alarmton des Rauchmelders testen.

Die Anbringung erfordert kein großes handwerkliches Geschick, bei der Platzierung müssen allerdings einige Dinge beachtet werden.

Der Rauchmelder muss an der Zimmerdecke befestigt werden, möglichst in der Mitte des Raumes. Der Abstand zur Wand sollte mindestens 50 cm betragen. Außerdem muss er waagerecht angebracht werden, das gilt auch bei Dachschrägen. Ein Rauchmelder sollte nicht angestrichen werden, denn durch die Farbe können die Luftschlitze verstopft werden, so dass der Rauch nicht mehr eindringen kann.

Wenn das Kinderzimmer und das Schlafzimmer weit auseinander liegen, gibt es die Möglichkeit, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen. So wird man beispielsweise auch auf einen Brand aufmerksam, der eine Etage tiefer ausgebrochen ist. Bei der Vernetzung der Rauchmelder sollte man sich von einem Fachmann beraten lassen.

Wenn Sie diese Tipps beachten und den Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren auswechseln, tragen Sie einen großen Teil zu Ihrer eigenen Sicherheit bei.

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

Bildquelle: Angelika Wolter / www.pixelio.de

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