Optimaler Sonnenschutz im Garten

11. April 2009 | Von | Kategorie: Terrasse und Garten

Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, zieht es wieder jeden nach draußen. Die Gartenmöbel werden aus dem Keller geholt und die Sonne wird in vollen Zügen genossen. Doch vor allem im Sommer kann die Sonneneinstrahlung auch gefährlich werden. Bei zu langem Aufenthalt in der Sonne droht ein gefährlicher Sonnenbrand. Besonders bei Kindern besteht zudem die Gefahr eines Sonnenstichs. Um diesen Gefahren vorzubeugen, bietet sich die Montage eines Sonnensegels an. Es schützt vor UV-Strahlen und macht auch die Mittagshitze erträglich.

Sonnensegel haben meist eine dreieckige Form, die Länge der Seiten ist aber variabel. Es lässt sich sowohl dauerhaft anbringen als auch für einmalige Events. Allerdings muss es in jedem Fall für den Winter abgenommen werden. Das Sonnensegel bietet aber nicht nur Schutz vor der Sonne, es dient gleichzeitig auch als Blickschutz. So kann man das schöne Wetter ungestört geniessen.

Sonnensegel werden zwar meistens für Garten und Terrasse verwendet, man kann sie aber auch problemlos auf dem Balkon, dem Abstellplatz oder sogar im Wintergarten montieren. Ein Sonnensegel erfüllt also nicht nur den Zweck, vor Sonneneinstrahlung zu schützen, sondern kann auch das Aufheizen des Autos verhindern und es vor Schmutz schützen. Außerdem hält es die Hitze, die im Sommer oft entsteht, aus dem Wintergarten fern.Im Garten dient es oft dem Schutz der Kinder und wird daher über dem Sandkasten oder dem Klettergerüst aufgebaut. Auch Kleintiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen sollte man nicht ungeschützt der prallen Sonne aussetzen.
Besonders empfehlenswert ist es, ein Sonnensegel über dem Pool oder dem Planschbecken anzubringen. Durch das Wasser werden die Sonnenstrahlen zusätzlich reflektiert. Beim Planschen werden die Rötungen der Haut allerdings oft zu spät bemerkt.

Beim Kauf des Sonnensegels müssen einige Dinge beachtet werden. Zum einen ist der UV-Schutz wichtig, damit das Segel nicht schon nach kurzer Zeit spröde wird. Außerdem sollte es wetterfest sein, um auch starken Regengüssen standhalten zu können. Bei den Materialien gibt es verschiedene Eigenschaften, zum Beispiel reißfest und wasserdicht oder licht- und wasserdurchlässig. Diese können je nach Bedürfnissen ausgewählt werden. Bei der Auswahl der Größe sollte man etwa 5 – 10 % Prozent Fläche einrechnen die zur Befestigung benötig werden. Nach der ersten Montage sollten die Seilspanner nachgezogen werden, damit das Segel straff bleibt.
Zur Montage braucht man außerdem einiges Zubehör:

  • Seile zur Stabilisierung (zum Beispiel aus Draht)

    Das perfekte Sonntagsfrühstück

    Das perfekte Sonntagsfrühstück

  • Seilspanner zum Straffen des Segels
  • Karabinerhaken um das Segel zu lösen (beispielsweise für den Winter)
  • Selbstlösende Klemmen, die das Reißen des Segels bei starkem Wind verhindern

Es sollte außerdem ein Neigungswinkel eingebaut werden, der verhindert, dass sich Regenwasser sammelt. Dennoch muss das Segel über den Winter abgenommen werden, da es größeren Schneemassen nicht standhalten kann. Bevor das Sonnensegel verstaut wird, sollte es einmal gründlich gewaschen werden und gut trocknen, damit es auch im nächsten Sommer wieder optimalen Schutz vor der Sonne und den Blicken der Nachbarn bietet.

Bildquelle: magicpen / www.pixelio.de

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