Biologische Wasseraufbereitung im Schwimmteich

27. April 2009 | Von | Kategorie: Terrasse und Garten

Egal wie rein das Wasser zu sein scheint, enthält es jedoch immer Nährstoffe. Wenn man Wasser den Umwelteinflüssen (Luft, Sonnenlicht usw.) aussetzt, entwickeln sich nach kurzer Zeit Kleinstlebewesen, wie die Grünalgen. Wenn Sie also nicht wollen, dass Ihr Schwimmteich trüb wird, müssen Sie Vorkehrungen treffen.

In einem Schwimmteich ist das Wasser zwar nicht hell wie in einem Pool sondern eher dunkel, dafür ist das Wasser aber ebenso klar. Doch wie lässt sich das erklären? Der Grund ist die Aufteilung des Schwimmteiches in eine Schwimmzone und eine Regenerationszone. Die Regenerationszone grenzt sich durch die Pflanzen von der Schwimmzone ab. Pflanzen, die Sie hier einsetzen können, sind Rohrkolben, Binsen, Hechtkraut, Kalmus, Wasserminze und Seerosen. Durch die gewissenhafte Auswahl der Wasserpflanzen wird die biologische Wasseraufbereitung gewährleistet.

Doch ein Schwimmteich ist auch ein Biotop, das über ein empfindliches Gleichgewicht verfügt. Doch Sie können dieses Gleichgewicht mit kleinen, jedoch wirksamen Maßnahmen unterstützen, wie zum Beispiel:

  • Bauen Sie Ihren Schwimmteich an einem geeigneten Ort (nicht zuviel Sonne, keine oder wenige Bäume und Büsche).
  • Legen Sie Ihren Schwimmteich so an, dass er vor dem Wind geschützt ist. Eine Hecke zum Beispiel hilft Staub und Laub nicht ins Wasser gelangen zu lassen.
  • Prüfen Sie das Wasser, das Sie zum Befüllen Ihres Schwimmteiches nutzen wollen, vorher auf die Höhe des Phosphatgehaltes. Empfohlen wird ein Phosphatgehalt von unter 0,1 Milligramm pro Liter.
  • Verwenden Sie Granulat aus Zeolit zum Filtern. Denn dieser bindet Phosphat, einer der wichtigsten Nährstoffe für Pflanzenwachstum
  • Bauen Sie einen separaten Pflanzenfilter ein. Dann wird das Wasser mehrmals gefiltert.
  • Ergänzen Sie die Regenerationszone mit einem Bachlauf. Ein Bachlauf ist nicht nur optisch eine gute Sache, sondern versorgt das Wasser mit Sauerstoff und reinigt das Wasser zusätzlich.
  • Sie können auch biologische Mittel kaufen, die den Algenwuchs einschränken.

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