Was Sie zum Thema Wärmepumpen wissen sollten

19. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Energie und Heizen

Wenn die Temperaturen fallen, steigen wieder die Kosten für Öl und Gas. Das macht erneuerbare Energien für viele Verbraucher interessant. Dazu zählen zum Beispiel die Wärmepumpen.

Die Funktionsweise von Wärmepumpen.

Die Funktionsweise von Wärmepumpen.

Eine Wärmepumpe besteht immer aus drei Komponenten:

  • einem Wärmeerzeuger,
  • einer Wärmequelle (Erdreich, Grundwasser oder Luft),
  • und einer Wärmenutzung (zum Beispiel Heizkörper, Fußbodenheizung).

Sie entzieht der jeweiligen Wärmequelle die gespeicherte Wärmeenergie und so kann zum einen der Wohnraum beheizt werden und zum anderen dient es der Warmwasseraufbereitung.

Verschiedene Betriebsarten

Welche Wärmepumpe bei Ihnen Zuhause zum Einsatz kommen wird, entscheiden die jeweiligen Gegebenheiten und die Frage, ob die Anlage allein (monovalent) oder parallel zu einem zweiten System (bivalent) betrieben werden soll.

Monovalenter Betrieb

Die Wärmepumpe ist alleiniger Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasserversorgung.

Bivalenter Betrieb

Die Wärmepumpe wird mit einem zweiten Wärmeerzeuger, zum Beispiel einer Gas- oder Ölheizung betrieben. Dieser wird in Zeiten hohen Wärmebedarfs dazugeschaltet.

Hier muss der höhere Aufwand gegenüber der direkten Beheizung beachtet werden, der auf erheblich höhere Investitionen und Wartungsaufwand zurückzuführen ist.

Deshalb ist eine umfassende Beratung vom Fachmann unerlässlich. Denn um die beste Lösung für Sie herauszusuchen, müssen folgende Gegebenheiten bekannt sein:

  • Klimatische Bedingungen Ihrer Region im Winter
  • Lage und Größe Ihres Grundstücks
  • Boden- bzw. Grundwasser-Qualität
  • Wärmebedarf des Hauses
  • Heizgewohnheiten der Bewohner
  • Sperrzeiten des Stromversorgers
  • Kennzahlen der bestehenden Heizungsanlage

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