Kamine und Öfen

24. September 2008 | Von | Kategorie: Energie und Heizen

Kurze Tage, fallendes Laub – das ist die Zeit, in der sich viele Hausbesitzer einen Kamin oder Kachelofen in ihrem Heim wünschen. Und da ist es nicht weiter verwunderlich, dass rund 90% aller Hausbesitzer Wert darauf legen. Ihre Strahlungswärme erzeugt an trüben sowie dunklen Abenden eine wohlige Stimmung. Zudem dienen sie nicht nur als Möbelstück, sondern liefern auch eine gute Heizleistung.

Grundsätzliche Überlegungen

Je nach Baustil, Grundriss, Nutzung des Raumes und dem ästhetischen Empfinden des Bauherrn/-in gibt es eine Vielzahl von Heizmöglichkeiten.

Die Größe und das Gewicht werden durch die folgenden Faktoren bestimmt

  • Heizwärmebedarf
  • Innenarchitektur des Raumes
  • Anzahl der Feuerungsvorgänge
  • Aufheizgeschwindigkeit
  • Dauer der Wärmeabgabe

Grundvoraussetzung ist fast immer ein 24 cm starkes Mauerwerk.

Nicht ohne Schornstein:

Experten raten vorsorglich einen Schornstein einzuplanen, selbst bei knappem Geldbeutel. Der Luxus eines offenen Feuers rechnet sich. Nicht nur weil Häuser mit Schornstein stärker nachgefragt sind. Dadurch erhält die Kapitalanlage „Eigenheim“ ihren Wert besser. Zudem ist das Heizen mit Kaminen bzw. Öfen in der Übergangszeit auch besonders wirtschaftlich und somit auch umweltfreundlich.

Ein Schornsteinsystem leitet die Abgase zuverlässig und auch die anfallende Kondensate sicher ab. Optimal für die Zukunft gerüstet ist ein Haus mit einem zweizügigen Schornstein und integriertem Installationskanal: einen Zug nutzt die Zentralheizung, den zweiten der Kachelofen bzw. der Kamin. Der Installationskanal nimmt die Rohre und Leitungen für zum Beispiel Solaranlage sowie die Kabel einer Satellitenanlage auf. Das ist zum einen kostengünstig und zum anderen wartungsfreundlich.

Weitere kostenlose Informationen zum Schornstein erhalten Sie bei der Initiative Pro Schornstein e.V.

Tipp: Öfen können auch an das Warmwasser- und Heizungssystem eines Gebäudes angeschlossen werden. Dabei wird ein Wassertank hinter dem Kamin bzw. Ofen angebracht und somit das Wasser erwärmt. Wenn es mehr als 60 Grad Hitze erreicht hat, wird es in den Warmwasserspeicher geleitet. Auf diese Weise entlastet der Kamin bzw. Ofen die Heizung.

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